Vielleicht kommt die Angst plötzlich, ohne dass Sie wissen, woher. Manchmal zeigt sie sich als Herzrasen, als Enge in der Brust oder als Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Womöglich meiden Sie längst bestimmte Orte oder Situationen, um ihr zu entgehen, und Ihr Leben wird dadurch immer enger. Manche Menschen leben seit Jahren mit einer ständigen Anspannung, andere mit einer konkreten Panik, die sie nicht mehr loslässt.
In der Psychotherapie finden Sie einen bewertungsfreien Raum, in dem Sie grenzenlos über alles sprechen können, was auftaucht. Wir sehen uns gemeinsam an, woher Ihre Ängste kommen und was Sie damit vielleicht auch unbewusst versuchen zu schützen. Gemeinsam finden wir heraus, wie Sie Ihrer Angst begegnen können, ohne dass sie Ihr Leben bestimmt. Den Weg dorthin gehen wir zusammen, in einem Tempo, das für Sie passt.
Woran Sie eine Angststörung erkennen
Typische Symptome einer Angststörung
Angst gehört zum Leben. Belastend wird sie, wenn sie den Alltag bestimmt. Vielleicht erkennen Sie sich in einigen dieser Punkte wieder:
- Sie haben wiederkehrende Panikattacken, oft ohne erkennbaren Auslöser.
- Sie meiden Orte, Menschen oder Situationen, um der Angst zu entgehen.
- Körperliche Symptome wie Herzrasen, Schwindel oder Atemnot begleiten Sie.
- Sie sorgen sich ständig und können innerlich kaum abschalten.
- Die Angst vor der nächsten Angst wird selbst zur Belastung.
Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie damit nicht allein, und es liegt nicht an Ihnen.
An wen sich diese Begleitung richtet
Diese Begleitung ist für Menschen da, die unter ihren Ängsten leiden:
- Menschen mit Panikattacken oder einer Panikstörung
- Menschen mit anhaltender Sorge, innerer Unruhe oder generalisierter Angst
- Menschen, die bestimmte Situationen aus Angst zunehmend meiden.
Es geht nicht darum, die Angst einfach wegzumachen. Es geht darum, sie zu verstehen, ihr den Schrecken zu nehmen und wieder mehr Bewegungsfreiheit im Alltag zu gewinnen.
Kleiner Selbstcheck
Diese Fragen sind kein Test und keine Diagnose. Sie können Ihnen helfen, Ihr Erleben zu ordnen.
Wenn Sie mehrere Fragen mit Ja beantworten, kann ein Gespräch ein guter nächster Schritt sein.
Fühlen Sie sich oft nervös, ängstlich oder angespannt?
Haben Sie Schwierigkeiten, das Sorgenmachen zu stoppen?
Haben Sie eine quälende Angst, dass etwas Schreckliches passieren wird?
Bemerkten Sie manchmal auch scheinbar grundlos, Herzklopfen, Herzrasen oder ein Gefühl von Atemnot?
Haben Sie Magen oder Verdauungschwierigkeiten, die keinen körperlichen Grund haben?
Vermeide ich Orte oder Situationen, weil ich Angst habe, dass etwas passiert?
Ziehe ich mich zurück, um der Angst aus dem Weg zu gehen?
Schränkt die Angst meinen Alltag oder meine Beziehungen ein?
Wie ich Sie begleite
Begleitung bei Angst und Panik in Wien
In der Therapie schauen wir zuerst darauf, was Sie erleben, und ordnen es gemeinsam ein: Wann tritt die Angst auf, in welchen Situationen wird sie stärker, und was geht ihr voraus? Statt gegen die Angst anzukämpfen, schauen wir uns an, was sie Ihnen zeigen will. Oft steht hinter ihr etwas, das lange keinen Raum hatte: eine alte Erfahrung, ein ungelöster Konflikt oder ein Bedürfnis, das überhört wurde. Wenn diese Zusammenhänge sichtbar werden, verliert die Angst häufig an Macht, und Sie gewinnen wieder mehr Bewegungsfreiheit im Alltag.
Ich arbeite tiefenpsychologisch mit der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP). Dabei nutzen wir neben dem Gespräch auch innere Bilder, die im entspannten Zustand entstehen. So lässt sich auch das in den Blick nehmen, was sich mit Worten allein schwer fassen lässt, und es entsteht ein Zugang zu den tieferen Schichten hinter der Angst. Als Psychotherapeut begleite ich Sie in einem geschützten Rahmen und in Ihrem Tempo. Das bedeutet auch, dass ich meine Arbeit regelmäßig mit erfahrenen Fachpersonen reflektiere, was zusätzliche Qualität und Sicherheit für Ihren Prozess schafft.
Kontaktaufnahme
Sie vereinbaren telefonisch oder per E-Mail ein unverbindliches Erstgespräch.
Erstgespräch
Wir lernen uns kennen und schauen, ob es für uns beide passt und wir uns einen gemeinsamen Weg vorstellen können.
Therapie
Unsere Zusammenarbeit erfolgt in der Regel wöchentlich. Die Dauer einer Sitzung beträgt 45 Minuten.
Rahmenbedingungen
Psychotherapie ist in Österreich grundsätzlich eine private Leistung. Eine Teilrefundierung von Psychotherapiekosten durch die Krankenkassen ist bei Vorliegen einer krankheitswertigen Störung möglich. Die Höhe der Rückerstattung richtet sich nach der jeweiligen Krankenkasse.
- ÖGK: € 33,70
- BVAEB: € 50,20
- SVS: € 50,00
- KFA: € 37,00
(Stand 01.01.2026)
Häufig übernimmt aber eine private Zusatzversicherung einen Teil der Kosten, erkundigen Sie sich dazu am besten direkt bei Ihrer Versicherung.
Bitte sagen Sie Termine spätestens 48 Stunden (Arbeitstage Montag bis Freitag) vorher ab, sonst muss ich die reservierte Zeit in Rechnung stellen.
Schweigepflicht gemäß § 15 PthG
Als Psychotherapeut unterliege ich gemäß § 15 PthG während und nach einer Therapie einer uneingeschränkten Schweigepflicht. Die Psychotherapie ist ein gesetzlich geschützter Raum.

Meine Praxis in 1020 Wien
Meine Praxis liegt in 1020 Wien, in der Leopoldstadt. Persönliche Termine finden hier vor Ort statt.
Alle sind willkommen
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Menschen auf ihrem Weg zur psychischen Gesundheit und Persönlichkeitsentfaltung individuell zu begleiten. Alle, die den Wunsch verspüren, etwas zu verändern und bereit sind, sich mit den eigenen Gefühlen und Erfahrungen auseinanderzusetzen, sind bei mir herzlich willkommen.
Häufige Fragen zur Psychotherapie
Viele Menschen erleben durch eine therapeutische Begleitung, dass die Angst an Macht verliert und der Alltag wieder weiter wird. Statt gegen die Angst anzukämpfen, schauen wir uns gemeinsam an, woher sie kommt und was sie aufrechterhält. Wie eine Therapie für Sie verläuft, klären wir individuell.
Nein. Viele Menschen wissen zu Beginn nicht genau, woher ihre Angst kommt oder wovor sie sich eigentlich fürchten. Genau das schauen wir uns gemeinsam an. Sie müssen nichts schon fertig in Worte fassen, bevor Sie kommen.
Wir beginnen mit einem Erstgespräch, in dem wir Ihre Situation einordnen. Danach schauen wir Schritt für Schritt darauf, wann die Angst auftritt, in welchen Situationen sie stärker wird und was ihr vorausgeht. So verliert sie nach und nach das Unberechenbare. Wir arbeiten regelmäßig zusammen, meist wöchentlich, in Ihrem Tempo.
Angst ist eine gesunde Reaktion, die uns schützt. Von einer Angststörung spricht man, wenn die Angst den Alltag bestimmt, ohne realen Anlass auftritt oder dazu führt, dass Sie Situationen zunehmend meiden. Wo die Grenze für Sie verläuft, ordnen wir gemeinsam ein.
Ja. Gerade früh begonnen lässt sich oft verhindern, dass sich Vermeidungsverhalten festsetzt und die Angst größer wird. Auch einzelne Panikattacken sind ein guter Anlass, genauer hinzuschauen, bevor sie mehr Raum einnehmen.
Sie haben noch weitere Fragen? Melden Sie sich gerne per E-Mail oder telefonisch bei mir.
